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Malteser Lörzweiler

Bundesversammlung diskutiert über künftige Führungsstruktur und wählt neuen Präsidenten

17.06.2018
Thomas Häfner und Dr. Elmar Pankau stellen die bisherigen Ergebnisse der Arbeitsgruppe zur Überarbeitung von Satzung und Leitfaden vor. Foto: Katja Kessel
Foto: Thomas Häfner
Einzug der Mitglieder von Malteser Hilfsdienst und Malteserorden in den Kölner Dom – angeführt von Banner-Abordnungen. Foto: Danny Schlegel
Gruppenfoto mit Erzbischof Woelki im Anschluss an das Pontifikalamt im Kölner Dom. Foto: Danny Schlegel

Köln. Die diesjährige Bundesversammlung der Malteser beschäftigte sich insbesondere mit zwei Themen: Neuwahl des Präsidenten und eines Vizepräsidenten sowie Überarbeitung von Satzung und Leitfaden.

Nach 26 Jahren im Amt trat Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin als Präsident zurück um sich künftig als Auslandsbeauftragter des Hilfsdienstes um den Aufbau von neuen Diensten und Kooperationen im Ausland zu kümmern. Die Bundesversammlung – das höchste Gremium der Malteser – wählte den 57-jährigen Unternehmer Georg Graf von Khevenhüller-Metsch zu seinem Nachfolger. Aufgrund des Rücktritts von Peter Limbourg vom Amt des Vizepräsidenten erfolgte auch hier eine Nachwahl, die Albrecht Prinz von Croÿ für sich entschied. Die Mainzer Malteser wünschen den Gewählten Gottes Segen für ihr Wirken in unserem Verein.

Zur Verabschiedung des ehemaligen Präsidenten tagten erstmalig die Generalversammlung der deutschen Assoziation des Malteserordens und die Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. zeitgleich. Neben einem gemeinsamen Abendprogramm feierten die knapp 600 Teilnehmer am Sonntag Vormittag ein Pontifikalamt mit Erzbischof Woelki im Kölner Dom.

Über mehrere Stunden beschäftigten sich die Mitglieder der Bundesversammlung mit der Überarbeitung von Satzung und Leitfaden. Diesen Prozess hatte die Diözese Mainz 2016 angestoßen um unter anderem eine zukunftsfähige Führungsstruktur zu etablieren. Wie diese aussehen soll, darüber wurde in Kleingruppen engagiert diskutiert. Bis zum kommenden Jahr soll nun eine Entscheidungsvorlage konkretisiert werden.

Die Diözese Mainz wurde in der Bundesversammlung vertreten durch Diözesanleiterin Isabell Freifrau von Salis-Soglio, Diözesanoberin Tamara Fürstin von Clary sowie die Delegierten Thomas Häfner, Katja Kessel, Markus Neufurth und Benedikt Schwarz. Als Gäste mit dabei waren Jessica Nürnberg und Danny Schlegel.

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