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Malteser Lörzweiler

Erfolgreicher Einsatz der Malteser bei Evakuierung in Frankfurt

07.09.2017
Aus der Diözese Mainz waren insgesamt 62 Helfer aus den Gliederungen Mainz, Altenstadt/Butzbach, Rüsselsheim und Obertshausen über beide Tage im Einsatz und haben insgesamt knapp 1.000 Helferstunden geleistet. Foto: Malteser
Aus der Diözese Mainz waren insgesamt 62 Helfer aus den Gliederungen Mainz, Altenstadt/Butzbach, Rüsselsheim und Obertshausen über beide Tage im Einsatz und haben insgesamt knapp 1.000 Helferstunden geleistet. Auf dem Bild: Helfer aus Frankfurt. Foto: Malteser

Einsatzkräfte aus der Diözese Mainz waren am vergangenen Wochenende in Frankfurt im Einsatz, um betroffene Menschen aus dem Gefahrengebiet der Bombenentschärfung zu evakuieren. Aus der Diözese Mainz waren insgesamt 62 Helfer aus den Gliederungen Mainz, Altenstadt/Butzbach, Rüsselsheim und Obertshausen über beide Tage im Einsatz und haben insgesamt knapp 1.000 Helferstunden geleistet. Verstärkt kamen die Malteser vor Ort zum Einsatz, wenn Menschen mit körperlichen Behinderung oder Mobilitätseinschränkung sicher aus der Gefahrenzone transportiert werden mussten.

Mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen u.a. zum Transport von Rollstühlen war man für diese Aufgabe besonders vorbereitet und ausgerüstet, um beispielsweise auch Altenheime evakuieren zu können. „Wir freuen uns, dass wir alle Menschen, die uns anvertraut wurden, sicher und gut aus der Gefahrenzone raus und später wieder in ihr zu Hause zurück bringen konnten. Wir blicken insgesamt auf einen ganz besonderen, aber ruhigen und reibungslosen Einsatz zurück“, berichtet Thorsten Staarmann, der als Bereichsleiter für die Malteser den Einsatz im Katastrophenschutzstab erlebte.

Seit Mittwoch vergangener Woche liefen bei den Maltesern die Vorbereitungen für das Einsatzwochenende: das Einrichten eines Einsatzstabs, Materialaufrüstung oder die Beantragung der Arbeitgeberfreistellungen für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus dem Katastrophenschutz.

„Wir danken allen Einsatzkräften für ihr Engagement und auch allen Arbeitgebern für deren Flexibilität und Entgegenkommen bei der Freistellung der Helferinnen und Helfer“, betont der Landesbeauftragte der Malteser in Hessen, Moritz Graf Brühl. „Denn auch Unternehmen und Betriebe, deren Mitarbeiter am Wochenende ehrenamtlich für Hilfsorganisationen in Frankfurt im Einsatz waren, müssen Dienstpläne umschreiben, unter Umständen auch kurzfristig Firmenabläufe anders planen oder organisieren“, so Graf Brühl weiter. Jetzt konzentrieren sich die Malteser auf die Nacharbeiten.  Das bedeutet vor allen Fahrzeuge und Materialausrüstungen überprüfen und wieder einsatzbereit machen; Dokumentationen erstellen und den Einsatz reflektieren.

Muss vielen Menschen akut geholfen werden, kommt der Katastrophenschutz zum Einsatz. Wer hat Interesse die Malteser in diesem Bereich zu unterstützen? Weitere Informationen gibt es hier.

Weitere Informationen

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